Flüchtlinge in der Kupferstadt Stolberg

In der Kupferstadt Stolberg leben derzeit ca. 650 Flüchtlinge aus verschiedenen Herkunftsländern. Zu den häufigsten Herkunftsländern zählen Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea oder Algerien. Untergebracht sind diese Menschen in der Regel in verschiedenen Wohnungen oder in Übergangswohnheimen, die sich auf das Stolberger Stadtgebiet verteilen. Man bezeichnet sie formal als „zugewiesene Flüchtlinge“.

Unter den Flüchtlingen befinden sich aber auch Kinder und Jugendliche ohne Begleitung ihrer Eltern oder anderer erwachsener Familienangehöriger. Diese unbegleiteten minderjährigen Ausländer, kurz UMA, erfordern den besonderen Schutz der staatlichen Behörden und sind deshalb in altersgerechten Einrichtungen untergebracht, die eine besonders engmaschige Förderung anbieten. Die Betreuung übernimmt das Jugendamt der Kupferstadt Stolberg auf Grundlage des Kinder-und Jugendhilfegesetzes (Sozialgesetzbuch - SGB VIII), um den besonderen Schutz der Kinder und Jugendlichen in der Gesellschaft zu betonen.

Hinzu kommen weitere Flüchtlinge, die sich allerdings nur vorübergehend in der Kupferstadt Stolberg aufhalten. Diese Menschen sind in einer zentralen Erstaufnahmeunterkunft (EAE). untergebracht, bevor sie auf andere Kommunen verteilt werden. Man bezeichnet sie als zugeführte Flüchtlinge.

Um die Flüchtlingshilfe in der Kupferstadt professionell zu organisieren und die Gesellschaft frühzeitig einzubeziehen, wurde der Stolberger Flüchtlingsdialog ins Leben gerufen. Diese regelmäßigen Treffen von Vertretern der Verwaltung, ehrenamtlich engagierten Bürgern, Vereinen und weitere Institutionen bilden die Basis für einen konstruktiven Austausch und eine klare Aufgabenverteilung rund um die Flüchtlingshilfe in der Kupferstadt Stolberg.



Weitere Informationen rund um die Stolberger Flüchtlingshilfe finden Sie in unserem FAQ-Bereich.
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